Methode

Focusing

Die Basis meiner Arbeitsweise ist Focusing – eine Methode und Haltung der humanistischen Psychologie, die der Psychotherapeut und Philosoph Gene Gendlin in den 1960er Jahren begründet hat. Gendlin war Nachfolger von Carl Rogers, dem Begründer der klientenzentrierten Therapie, und forschte an der Universität Chicago zur Wirksamkeit von Psychotherapie. Er erkannte, dass Klient:innen am meisten von ihrer Therapie profitieren, wenn sie in einem guten Kontakt mit ihrem körperlichen Erleben sind. Um die Verbindung zu diesem tiefen inneren Wissen zu fördern und mehr Menschen zugänglich zu machen, entwickelte Gendlin Focusing.

Beim Focusing geht es darum, nicht nur mit dem Kopf zu denken, sondern ein Anliegen mit dem ganzen Körper wahrzunehmen. Häufig bedarf es dafür zunächst eines Verlangsamens und Innehaltens: Auf Basis von Achtsamkeit lade ich Dich im Focusing dazu ein, behutsam Kontakt aufzunehmen zu dem, was zusätzlich zu allem, was Dein Verstand bereits über Dein Thema weiß, auch da ist. Freundlich akzeptierend und absichtslos damit zu verweilen, kann neue Entwicklungsschritte bringen, die oft überraschend sind und die Dein Kopf nicht schon vorher hat wissen können. Focusing stärkt die innere Verbundenheit mit Dir selbst und ermöglicht es Dir, privat und beruflich stimmige Entscheidungen mit Kopf, Herz und Bauch zu treffen.

Focusing und Transaktionsanalyse

Focusing wird in Beratung und Therapie, als Selbsthilfemethode und in vielen anderen Feldern angewendet, um neue und kreative Lösungen zu

finden. Es ist mit anderen Ansätzen wunderbar kombinierbar und verleiht ihnen mehr Tiefe. In meiner Arbeit verbinde ich die Grundhaltung des Focusing mit Methoden der Transaktionsanalyse (TA), die ebenfalls der humanistischen Psychologie angehört. Die Konzepte der TA ermöglichen es, innerpsychische Konflikte zu bearbeiten, und beschreiben auf sehr anschauliche Weise auch Beziehungsdynamiken zwischen Menschen. Sie erlauben, von einer Metaebene aus auf ein „Problem“ zu schauen, es besser zu verstehen und Lösungsperspektiven zu entwickeln.


Das zentrale Ziel der TA, Menschen in der Entwicklung ihrer Autonomie zu unterstützen, bedeutet nicht etwa, sich von anderen unabhängig zu machen, denn als soziale Wesen sind wir in unserem Denken, Fühlen und Handeln immer auf andere bezogen. Autonomie im Sinne der TA meint eine selbstbestimmte Verbundenheit mit sich und der Welt. Dazu zählt die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, sozial verantwortlich zu handeln, sich selbst und anderen vertrauen zu können und das eigene Potenzial zu entfalten.


Mit Focusing und TA begleite ich Menschen in ihren Entwicklungsprozessen und unterstütze sie dabei, in privaten Beziehungen und in professionellen Kontexten authentisch mit sich und anderen umzugehen.

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